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Förderverein Kolokani e.V. |
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Hilfe zur Selbsthilfe |
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Eventuell neues Projekt in Monséguéla Vor einigen Monaten haben die Frauen aus dem Dorf Monséguéla angefragt, ob die Gemeinde Haßloch auch bei ihnen die Einrichtung eines Gemüsegartens unterstützen würde. Der Förderverein Kolokani verfolgt gemeinsam mit der Gemeinde Haßloch, der Stadt Viroflay und dem dortigen Verein Groupe Mali das Ziel, die Bevölkerung im Kreis Kolokani (Mali, Westafrika) zu unterstützen. Dabei gilt der Grundsatz: Hilfe zur Selbsthilfe. Kooperationspartner sind die Gemeinde Haßloch (vertreten durch die Gemeindeverwaltung), der Kreis Kolokani sowie die Stadt Viroflay. Seit 1981 stellt die Gemeinde Haßloch finanzielle Mittel für Projekte in Kolokani bereit. Der Förderverein ist seit 15 Jahren das ausführende Organ für die Haßlocher Aktivitäten. Er pflegt die Kontakte zu den Menschen in Kolokani, organisiert Begegnungen und setzt Projekte in den Bereichen Trinkwasser, Bildung, Gesundheitswesen und Ernährung um. Zur Finanzierung dienen Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuschüsse und sonstige Zuwendungen. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Bisher umgesetzte Projekte · Schule in Manta: Mitfinanziert durch unseren Verein, durchgeführt vom Verein Mali-Hilfe, der auch die Bundeszuschüsse beantragte. · Entbindungsstation in Tienko: Ursprünglich in Kooperation mit dem Freundeskreis Mali e.V., Nersingen geplant, konnte nach der Gründung des Fördervereins Kolokani 2010 durch private Spenden und einem Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz realisiert werden. · 2012: Hilfe für Flüchtlinge aus Nord-Mali durch den Kauf von Reis. · 2013: Kindergarten in Massantola: Kosten 48.750 €, davon 75 % Bundeszuschuss. Später kamen ein Hangar sowie kleinere Projekte (Dekoration, Hygiene, 60 zusätzliche Stühle) hinzu, die vom Waldorf Kindergarten finanziert wurden. · Entbindungsstation in Tiafina-Est. · 2019: Gesundheitsstation (CSCom) in Doubala: Unser bisher größtes Projekt (ca. 150.000 €) mit Strom- und Wasserversorgung. · Weiterbildung von Deutschlehrern: Youssouf Sanogo und Aman Camara profitierten, Boniface Traoré war eine Enttäuschung, er tauchte unter. · Kleinere Projekte für Frauen im Kreis Kolokani wurden regelmäßig unterstützt, z. B. Equipment um Stoffe zu färben, Herstellung von Seife, usw. · 2022: Schulungsprojekt für CSCom-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu Familienplanung, Hygiene, Beschneidung und geschlechtsspezifischer Gewalt. · 2023: Frühstücksaktion im Kindergarten Massantola, ermöglicht durch den Waldorfkindergarten Haßloch. · Finanzierung des Gemüsegartens in Blenkona (2024). · Im letzten Jahr wurde auf Wunsch der Frauen aus dem Dorf Blenkona ein Gemüsegarten finanziert. Mit diesem Projekt verstärkten wir auch die Öffentlichkeitsarbeit: In der Realschule plus gestalteten wir eine Unterrichtseinheit und konnten eine Woche lang Materialien und Informationen in einer Ausstellung den Schülern näherbringen. · Öffentlichkeitsarbeit in Haßloch und Umgebung durch Informations- und Verkaufsstände. · Sammlung gebrauchter Brillen für das Krankenhaus in Kolokani. Insgesamt konnten wir mit Hilfe der Bundesregierung, der Landesregierung Rheinland-Pfalz, ELAN, des Waldorfkindergartens, des Lions Clubs Haßloch, privater Spender sowie unserer Mitglieder bisher Projekte im Umfang von über 250.000 € realisieren. Geplantes Projekt in Monséguéla Nachdem die Frauen aus dem Dorf Monséguéla den Gemüsegarten in Blenkona gesehen haben, haben sie angefragt, ob die Gemeinde Haßloch auch bei ihnen die Einrichtung eines Gemüsegartens unterstützen würde. Die Kosten für den ca. 1 Hektar großen Gemüsegarten betragen inklusive des Zauns, des Brunnens und der elektrischen Pumpe rund 20.000,00 €. 10% von dieser Summe trägt die Gemeinde Sagabala und 45% könnte der Förderverein Kolokani übernehmen. Die Gemeinde Haßloch muss lediglich die restlichen 45% der Summe übernehmen. Die Entscheidung der Gemeindeverwaltung, ob der Gemüsegarten gebaut werden soll, wird in den nächsten Tagen erwartet. |
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Die Situation in Mali verschlechtert sich Die dschihadistische Gruppe Jama'at Nusrat al Islam wal Muslimin (JNIM) — mit Verbindungen zu Al Qaida — intensiviert massiv Angriffe auf staatliche Einrichtungen, Sicherheitskräfte und Infrastruktur. Im Mai 2025 etwa wurden in einem Angriff auf eine Militärbasis bei Dioura rund 41 Soldaten getötet. Weitere Angriffe in Boulikessi sowie um Timbuktu und andere Regionen führten zu hohen Verlusten bei Militär und Zivilbevölkerung. Besonders gravierend: seit September 2025 gelingt der JNIM eine Treibstoff-Blockade. Sie blockieren Tankwagen auf Versorgungswegen aus Nachbarländern. Diese Blockade hat nicht nur wirtschaftliche Folgen. Sie beeinträchtigt die Versorgung, treibt Preise in die Höhe, erschwert Alltag und Versorgung, führt zu Versorgungsengpässen und behindert öffentliche Dienste. Netzwerktreffen des „Netzwerkes Malihilfe“ Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, ab 16:00 Uhr und am Freitag, 12. Dezember 2025, ab 10:00 Uhr findet beim Verein „Jama Nyeta e.V., Goebenstraße 10-12, 50672 Köln“ das diesjährige Netzwerktreffen des „Netzwerkes Malihilfe“ statt. Die Mitglieder des Fördervereins Kolokani erwarten bei diesem Treffen weitere Informationen über Mali und insbesondere über den Kreis Kolokani. |
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Prosit Neujahr und alles Gute für das neue Jahr 2026! |